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HDV-Wissenschaftspreis Hotellerie 2009 vergeben

Ausgezeichneter Nachwuchs

Bei ihrer Frühjahrstagung in Bonn hat die Hotedirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) bereits zum 4. Mal den begehrten HDV-Wissenschaftspreis Hotellerie vergeben. Im Sinne einer gezielten Nachwuchsförderung zeichnete sie die Abschlussarbeiten vier junger Nachwuchskräfte in den Kategorien „wissenschaftlich-theoretisch“ und „praxisorientiert“ aus.
 
Bereits im Vorfeld der Preisverleihung zeigte sich deutlich, welch hohen Stellenwert der HDV-Wissenschaftspreis Hotellerie inzwischen genießt. Die Anforderungen sind hoch: Nur  wer als Absolvent einer Universität, Fachhochschule, Berufsakademie oder Fachschulen in der Fachrichtung Hotellerie/Hospitality seine Abschlussarbeit im laufenden Jahr abgeschlossen und mindestens die Note 2,0 erzielt hat, kommt als potenzieller Preisträger überhaupt in Frage. Umso erfreulicher ist es, dass sich insgesamt 30 hoffnungsvolle Nachwuchskräfte um die begehrte Auszeichnung, die von renommierten Fachleuten als bedeutende Qualifikation und Türöffner angesehen wird, beworben haben. Unterstützt von den Partnerfirmen progros und Micros-Fidelio, belohnt der HDV-Wissenschaftspreis Hotellerie die Sieger des Wettbewerbs mit begehrten Kursen an der Cornell University in Ithaca, New York und der École Hotelière Lausanne (Schweiz).
 
Bei den wissenschaftlich-theoretischen Arbeiten konnten sich in diesem Jahr zwei junge Männer durchsetzen. Als Sieger wurde der 30-jährige Georg-Friedrich Gerstenkamp von der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef/Bonn ausgezeichnet, der das Thema „Knowledge Management in a Luxury Hotel“ analysierte, eine Abhandlung die sich mit Wissensmanagement in der Hotellerie im Luxussektor beschäftigt. Platz 2 belegte der 31-jährige Stefan Muschik, Absolvent der Hochschule Heilbronn, der den „Konzentrationsprozess in der Hotellerie in Deutschland“ am Beispiel der Stadt Stuttgart und der Ferienregion Schwarzwald thematisierte und dabei den augenscheinlichen Restrukturierungsprozess der Hotellandschaft in Deutschland skizzierte.
 Der praxisorientierte Teil erwies sich in Bonn als Frauendomäne. Platz 1 ging an Sabina Preis (28), die in ihrer Abschlussarbeit an der Hochschule Kempten das Thema „Corporate Social Responsibility und deren Relevanz in der Hotellerie“ beleuchtete und sich dabei mit dem Ruf nach Ethik in der Wirtschaft auseinandersetzte. Die zweitbeste Arbeit stammt von der gleichaltrigen Julia Ruthus, die ihre Abschlussarbeit an der Hochschule München für angewandte Wissenschaften dem Thema „Aktuelle und zukünftige Anforderungen an das  mittlere und gehobene Management der Hotellerie widmete.“ Die Arbeit konzentriert sich dabei vor allem auf Leitung und Führung eines Hotelbetriebs in unterschiedlichen Kategorien.
 
Die Verleihung des HDV-Wissenschaftspreises Hotellerie hat sich inzwischen fest als krönender Abschluss der Frühjahrstagung der Hoteldirektorenvereinigung etabliert.  Schließlich ist der Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften eine der größten Herausforderungen, der sich die Branche in Zukunft gegenüber sieht. Um dauerhaft eine  konstant hohe Qualität der Siegerbeiträge zu sichern, werden alle eingereichten Arbeiten im so genannten Double-Blind-Verfahren von erfahrenen Juroren bewertet. Die Jury rekrutiert sich dabei aus langjährigen erfahrenen HDV-Mitgliedern sowie aus namhaften Hochschulprofessoren.
 
Abdruck honorarfrei.
 
Bildunterschrift: (v.l.n.r) Frank Pahlke von progros, die Preisträger/innen Stefan Muschik, Georg-Friedrich Gerstenkamp, Julia Ruthus, Sabina Preis und Susanne Grafe-Storost von Micros-Fidelio freuen sich gemeinsam über die gelungene Verleihung des 4. HDV-Wissenschaftspreises Hotellerie.

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