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HDV: Ungeheuerliche Pauschalisierung der NGG

Stuttgart, den 15. Juni 2015 Die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV) verwahrt sich gegen den Vorwurf der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die Hotellerie mache ihre Mitarbeiter krank. Wörtlich hatte der stellvertretende NGG-Vorsitzende Burkhard Siebert in der Headline einer Pressemitteilung erklärt: „Hoteliers und Wirte machen ihre Beschäftigten krank.“ „Eine solche Pauschalisierung ist ungeheuerlich“, sagt Jürgen Gangl, 1.Vorsitzender der HDV und Direktor des Hotels Park Inn in Berlin. „Auf diese Weise „macht die NGG das Image der Hotellerie kaputt und beklagt gleichzeitig Fachkräftemangel und sinkende Zahlen bei den Ausbildungsplätzen, wozu sie mit solchen Äußerungen beiträgt.“

Die NGG hatte sich gegen den Vorschlag des Dehoga gewandt, das Arbeitszeitgesetz so zu ändern, dass an maximal drei Tagen pro Woche eine Arbeitszeit von bis zu zwölf Stunden möglich sei – ohne jedoch die Gesamtarbeitszeit zu verlängern. Unabhängig von diesem Vorschlag, so Gangl, „schadet die pauschalisierende Behauptung von krankmachenden Arbeitbedingungen der gesamten Branche. Sie beleidigt alle untadeligen Arbeitgeber unter uns.“  

Die Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren der HDV fühlen sich ethischen Grundsätzen verpflichtet, an oberster Stelle dem Prinzip der Menschlichkeit. Dazu gehören innerhalb betriebswirtschaftlich untermauerter Gehalts- und Sozialstrukturen Fairness, Kollegialität und Anerkennung. Das von der HDV aufgelegte Zertifikat „Exzellente Ausbildung“ stellt höchste Ansprüche an Hotels. Dazu gehören unter anderem übertarifliche Bezahlung und eine monatliche Dienstzeitenkontrolle zur Verhinderung von Überstunden.

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